Patrick Allinger

Technik-Nerd mit Trainings-DNA

2012 war ich das erste Mal bei den THL-Tagen in Zirl. Eigentlich als Aussteller. In Wahrheit aber als jemand, der fasziniert und mit einem Dauergrinsen danebenstand und sich dachte: „Wahnsinn, was hier möglich ist.“ Zwischen Glassplittern, Rettungsgeräten und laufender Stoppuhr habe ich damals schon verstanden:
Hier geht es nicht um Show oder um den Sieg. Hier geht es um saubere Arbeit unter Druck, um Erfahrungsaustausch und um den Willen, gemeinsam besser zu werden.

Was mich seitdem antreibt? Neugier.

Unfallrettung als Beruf, Hobby und Berufung

  • Freiwillige Feuerwehr Steyr: Langjährige Erfahrung als Einsatzkraft und Gruppenkommandant
  • Drohnenstützpunkt Steyr: BOS-Drohnenpilot
  • Autor: Gründer und Autor der Webseite unfallrettung.com
  • WEBER RESCUE Systems: Produktmanager und Ausbilder

In den Jahren danach folgten viele TR-Camps und THL-Tage – erst als Unterstützer und Beobachter, später als Trainer und seit 2017 auch als Schiedsrichter. Und ganz ehrlich: Ich fahre von keiner einzigen Veranstaltung nach Hause, ohne selbst etwas gelernt zu haben.

Aus genau diesem Austausch sind auch zahlreiche Produktverbesserungen und praxisrelevante Neuerungen entstanden. Aber im Kern geht es nie um Produkte – es geht um Menschen.

Ich liebe Details. Nicht, um jemanden zu kritisieren, sondern um besser zu werden.
Bei Teams, die sich über unzählige Stunden vorbereiten, entscheidet am Ende selten ein großes Feedback – sondern oft eine Kleinigkeit. Und genau diese Kleinigkeiten können im Ernstfall den Unterschied machen.

Denn ich bin überzeugt:
Das beste Gerät bringt nichts ohne den Menschen, der es versteht. Technik kann unterstützen – aber sie ersetzt kein Wissen, keine Erfahrung und kein Teamgefühl.

Genau deshalb sind die THL-Tage für mich so wertvoll. Unterschiedliche Ausbildungsstände, verschiedene Taktiken, andere Blickwinkel – und am Ende wächst jeder daran. Ich nehme unglaublich viele Impulse mit. Und das, was ich dort lerne, gebe ich genauso gerne zurück.

Im Training geht es mir nicht darum, den einen perfekten Weg zu predigen. Es geht darum, Mannschaften sicherer zu machen. Effizienter. Klarer in der Kommunikation. Und vor allem selbstbewusst in dem, was sie tun.



Mein persönliches Motto lautet: „Trust your training!“
Wenn du deiner Ausbildung vertrauen kannst, bleibst du ruhig. Wenn du ruhig bleibst, arbeitest du strukturiert.
Und wenn du strukturiert arbeitest, steigt die Chance, für den Patienten das Beste herauszuholen.

Und genau dafür trainieren wir!

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