VeranstaltungEN

Was tut sich bei ATRO 2026?

Preise für unsere VEranstaltungen

Wo möchtest du teinehmen?

THL-Tage

€ 350 / 6er-Team

Für Feuerwehren mit hydraulischem Rettungsgerät und Interesse an mehr.


enthalten

  • 1 Mittagessen pro Teilnehmer
  • 2 Getränke pro Teilnehmer
  • 1 Trophäe und Urkunde pro Team

TR-Camp

€ 200 / Teilnehmer

Für alle Interessierten an der technischen Unfallrettung.
Unterschiedliche Ausbildungsthemen für Einsteiger bis Profi.


enthalten

  • 2 Mittagessen mit Getränk
später registrieren

Trauma-Tage

€ 120 / 2er-Team

Für Notfallsanitäter:innen oder Notärzt:innen geeignet.


enthalten

  • 1 Mittagessen pro Teilnehmer
  • 2 Getränke pro Teilnehmer
  • 1 Trophäe und Urkunde pro Team
Anmelden ab 1. März

Häufig gestellte Fragen

Wir haben die häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt.

Seit einigen Jahren gibt es Veranstaltungen, die sich speziell mit dem Thema THL oder auch TRT beschäftigen. THL steht für TECHNISCHE HILFELEISTUNG. TRT kommt aus dem englischen und bedeutet TECHNICAL RESCUE TEAM. 2010 hielt die Feuerwehr Zirl in Tirol erstmals in Österreich eine derartige Veranstaltung ab.
THL ist eine Ausbildungsveranstaltung mit dem Schwerpunkt der patientengerechten Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen mit wenig Personal und genauer Aufgabenverteilung. Ziel ist natürlich der gegenseitige Lerneffekt und der Erfahrungsaustausch der Feuerwehren unter sich. Auch wenn das Ganze unter Beobachtung von Schiedsrichtern stattfindet, ist es kein Bewerb im herkömmlichen Sinn, sondern es steht einzig und allein das Lernen an oberster Stelle.

Die THL-Tage sind ein alljährliches Zusammentreffen von Feuerwehren, um die strukturierte Rettung von Personen nach Verkehrsunfällen auf professionellstem Niveau zu trainieren, Wissen auszutauschen und um Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen. Im Vordergrund steht das Lernen, aber natürlich sind die THL-Tage auch eine Challenge mit Bewertungen und die Gruppe mit dem besten kumulierten Ergebnis der letzten 3 Jahre qualifiziert sich für die Teilnahme an der internationale World Rescue Challenge.

ATRO hat über 40 Unfallszenarien entwickelt welche in einem Szenarienhandbuch niedergeschrieben sind. Ein Verkehrsunfall wird mit einem oder zwei Fahrzeugen und weiteren Hindernissen dargestellt. Eine Person oder Übungspuppe wird als Verletzter im Fahrzeug positioniert. Die Autos können dabei auf den Rädern stehen, auf der Seite oder auch am Dach liegen. Dazugestellte Hindernisse wie Elektrokästen, Bäume oder Leitschienen erschweren die Rettung und dürfen nicht bei Seite geräumt werden.
Das antretende Team, zieht bei der Anmeldung ein in einem verschlossenen Kuvert befindliches Szenarienblatt.
Alle Teamteilnehmer gehen spätestens 30 Minuten vor dem Startzeitpunkt in den Umkleidebereich in Quarantäne.
Das Aufbauteam bekommt nun das gezogene Szenarienblatt des Teams, und baut das entsprechende Unfallszenario basierend darauf auf.
Nach der Fertigstellung des Unfallszenarios, kommt das Rettungsteam aus der Quarantäne, und wie bei einem realen Unfall sieht das Team das abzuarbeitende Szenario zum ersten Mal. Der Gruppenkommandant muss sich hier in den ersten Sekunden ein Bild von der Lage machen, um dann die richtige Rettungsstrategie zu überlegen und abzuarbeiten.
Das Team wird dabei von den Schiedsrichtern genau beobachtet, wobei sowohl Positives als auch Verbesserungspotential für die anschließende Abschluss-Besprechung genau notiert wird.
Das Team, bestehend aus sechs Personen und hat 20 Minuten Zeit, die verletzte Person so schonend wie möglich aus dem Unfallfahrzeug zu befreien. Dabei sind einsatztaktischen Maßnahmen zu beachten. Der Gesundheitszustand des Unfallopfers bleibt stabil wenn der innere Retter die entsprechenden Maßnahmen durchführt.

Die technische Ausrüstung wird grundsätzlich vom Veranstalter gestellt und besteht im Wesentlichen aus Ausrüstungsgegenständen die in jedem Rüst-Lösch-Fahrzeug enthalten sind. Es stehen die neuesten Geräte und Werkzeuge der Rettungsgerätehersteller zur Verfügung. Jedem Team steht es frei, ihre eigene Ausrüstung zu verwenden. Diese Ausrüstung muss den gängigen Normen und Sicherheitsvorschriften entsprechen und muss vom Hauptschiedsrichter vor der Abarbeitung des Szenarios freigegeben werden.

Eine vollständige, normgerechte persönliche Schutzausrüstung ist zu tragen. Zusätzlich ist auch ein entsprechender Augenschutz (Schutzbrille) zu verwenden. Das einfache Helmvisier bei gängigen Feuerwehrhelmen zählt nicht als Augenschutz sondern ist nur als Gesichtsschutz verwendbar. Es gibt jedoch Helmtypen, welche ein eigenes Augenschutzvisier und ein eigenes Gesichtsschutzvisier haben, hier entfällt die Notwendigkeit einer Augenschutzbrille.
Wird beim Glasmanagement eine Scheibe geschnitten, ist auch einen Mund-Nasen-Schutz (mind. Klasse: FFP1) Pflicht.
Schnittfeste Handschuhe und darunter Einmalhandschuhe.

Fahrzeugtechnologien und die präklinische Versorgung von Unfallpatienten verändern sich rasant. Fahrzeuge werden immer stabiler und sicherer gebaut, die Unfallmedizin verlangt eine schnelle und dennoch schonende Rettung und Transport von Verletzten in ein Traumazentrum. Das Aufgabenfeld wird für die Feuerwehr somit immer komplexer und schnelllebiger.
Veranstaltungen wie die THL-Tage helfen uns mit den neuen Technologien Schritt zu halten und neue Erkenntnisse weiterzugeben. Nur eine strukturierte Arbeitsweise schafft ein Umfeld, in dem man diesen Anforderungen gerecht werden kann. Diese Arbeitsweise von internationalen und erfahrenen Trainern bewerten zu lassen, bietet die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.