
Alles begann 1991 in der Hauptschule: Ein Freund wollte zur Jugendgruppe der Feuerwehr St. Georgen im Attergau, der Rest des Freundeskreises zog sofort mit. Was als Gruppendynamik startete, wurde für mich zur lebenslangen Passion – sowohl ehrenamtlich als auch im Beruf.
Heute bin ich nicht nur Gruppenkommandant und Verantwortlicher für Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit in meiner Heimatfeuerwehr, sondern habe meine Leidenschaft auch zum Beruf gemacht, ich bin hauptberuflich bei der Firma SCHEUREDER protect you, to rescue! tätig.
Da unser Einsatzgebiet in St. Georgen einen Abschnitt der A1 Westautobahn umfasst, gehört die Technische Rettung seit jeher zu meinem Kerngeschäft. Mein beruflicher Hintergrund am Flughafen ergänzt diese Erfahrung um höchste Sicherheitsstandards und professionelle Routine.
2010 entfachten die ersten THL-Tage in Österreich meine Begeisterung für moderne Rettungsstandards.
Seit 2011 habe ich Jährliche an Challenges als „Tool“ oder „Safety“ teilgenommen.
Als größtes Highlight meiner THL-Kariere war sicherlich neben der Holmatro Rescue Experience (Interschutz 2014 und 2026) in Hannover, die World Rescue Challenge 2013 in Florida, USA, bei der wir uns mit Teams aus 25 Nationen austauschen durften.
Warum ATRO?
Ich bin von der Ausbildung nach internationalen Standards absolut überzeugt. Das zeigt sich täglich bei schweren Unfällen auf der Autobahn oder Bundesstraße. Besonders beeindruckend ist aber die reibungslose Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren, die ebenfalls nach diesen Standards trainieren: An der Einsatzstelle merkt man nicht, dass verschiedene Wehren vor Ort sind – man arbeitet, wie eine einzige, eingespielte Einheit und das, obwohl man sich vielleicht ein ganzes Jahr nicht gesehen hat. Darum war ich auch mit voller Begeisterung dabei, als ich 2019 gefragt wurde, ob ich als Trainer mein Wissen an andere Teams weitergeben möchte.
Mein Motto:
„Helden sind nicht die, die nie fallen, sondern die, die immer wieder aufstehen und weitermachen“
